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Aktfotografie, Aktfotograf, Aktfotos - alles, was Sie wissen müssen
Aktfotos warum?
Aktfotos können Sie der ganz großen Liebe schenken. Aktfotos können Sie machen lassen, um sich selbst Gutes zu tun:
Manchmal als Belohnung nach einer Diät, manchmal als ewige Erinnerung an die schöne Jugendlichkeit. Sie müssen kein Topmodel sein, damit der Fotoprofi schöne Bilder zaubern kann. Glauben Sie nicht den Fotos in den Medien, die nicht ohne Retusche in den Druck gehen. Mancher Kunde hat durch eine Fotosession schon ein besseres Verhältnis zu seinem Körper gefunden. Lesen Sie dazu auch die vielen positiven Kundenstimmen.

Was?
Die Unterscheidung zwischen verdecktem Akt, klassischem Akt und freizügigem Akt ist nicht eindeutig zu treffen und teilweise philosophisch. Als Kunde entscheiden Sie selbst, was Sie von sich zeigen wollen, ich als Fotograf werde niemals etwas fordern, dass ihre persönliche Schamgrenze überschreitet.
Sie können Accessoires und Wäsche mitbringen und nach Belieben einsetzen, einiges bietet auch der Fundus im Fotostudio, beispielsweise Stoffe, Ketten, Papierbahnen oder leichte Blusen.

Eine Visagistin kann zusätzlich gebucht werden. Bei vielen Aktaufnahmen kommt es nicht unbedingt auf gutes Make-up an, aber wenn Sie sich mit frisch gestylten Haaren und tollem Make-up besser und sicherer fühlen, sollten sie die Visagistin buchen: www.shilo-makeup.de.
Wer?
Eine Begleitperson kann beim Shooting anwesend sein. Diese sollte jedoch fähig sein, sich beim Fotografieren im Hintergrund still zu verhalten und sich nur nach Aufforderung einzumischen oder auf Zuruf helfend zur Seite stehen. Eine Sitzecke mit Lesematerial ist im Studio vorhanden, Getränke und Naschereien sind für Kunden und Begleitperson gratis.

Wo?
Entscheiden Sie selbst, wo Sie Ihre Fotos machen möchten. Ganz ungestört und mit allen technischen Möglichkeiten im Studio, etwas mutiger im Freien oder ganz intim zuhause.
Studiofotografie:
Das Studio ist auf zwei Räume aufgeteilt. Vorne Büro und Passbilder, hinten das Atelier. Laufkundschaft hat keinen Einblick in das hintere, fensterlose Atelier und die Tür bleibt zu. So kann man ungestört Aktfotos machen.
Es wird mit Licht und Schatten gestaltet und kleine Schönheitsfehler im Dunkel gelassen. Kaffee und kühle Getränke gratis.
Fotos "outdoor": 
Voraussetzung für ein Outdoor-Shooting ist, nicht mit Moral und Gesetz in Konflikt zu kommen. Es sollte sich also um einen von Passanten wenig frequentierten Ort handeln. Falls Ihnen nichts einfällt, ich kenne einige gute Locations im Raum Spessart und Odenwald. Die Kosten rechnen sich wie alle anderen Angebote zuzüglich An- und Abfahrt.
Fotos "indoor":
Die Fotosession in den eigenen vier Wänden eignet sich besonders für Einzel- oder Paarshootings, die eine besondere Intimität erfordern. Ich bringe alles nötige mit: 
Lichtanlage, Farbfolien, Deko-Stoffe und Hintergründe. In vielen Wohnungen kann auch das Tageslicht genutzt werden.
Zeit und Geld

Wann?
Nehmen Sie sich Zeit, denn Hektik ist der Killer jeder Kreativität! Das Zwei-Stunden-Angebot hat sich als Angebot für eine gelungene Fotosession bewährt. Genug Zeit, um locker zu werden und nicht zu lange, um bei den letzten Aufnahmen zu ermüden. Auch der Beauty-Day sorgt immer wieder für zufriedene Kunden, die es genießen, ohne Stress und Hektik mehrer Stunden im Studio agieren zu dürfen. Die Visagistin schafft dabei mehrere Stylings und überwacht das Make-up.

Einen Termin können Sie frei vereinbaren. Feste Öffnungszeiten gibt es für die Aktfotografie nicht, darum können Sie Ihren Termine am Abend oder am Wochenende buchen.
Telefonische Absprache oder eMail genügt!
...und danach?
Alle digitalen Bilder gehören Ihnen und werden auf einer DVD ausgehändigt oder online übermittelt.
Sie können die Fotos bei einem Service Ihrer Wahl ausbelichten lassen. Auf Wunsch kümmere ich mich um Ihr Endprodukt, egal ob Kalender, Buch, Poster, Leinwand oder mehr ...

Auswahl, Retusche, Veredelung:
Da bei einer Session über 180 Aufnahmen als Rohmaterial entstehen, ist es für den Laien schwierig, eine Auswahl zu treffen. Digitale Fotos müssen für spätere Drucke oder Ausbelichtungen optimiert werden. Dazu kommt die "Veredelung" Ihrer Fotos, d.h. kleine Fehler (Krähenfüsse, Pickel, Hautirritationen etc...) werden professionell retuschiert.
Diesen Service übernehme ich für Sie. Es kann je nach gewählter Fotosession eine Auswahl zwischen 10 und 100 Motiven bearbeitet werden. Sie bekommen dann eine zweite DVD mit Ihren besten Bildern.
Schöner Po hinter Jalousie
Rechte am Bild, die Moral und andere Gerüchte
Bildrechte:
Sie haben auch als Fotokunde das Recht am eigenen Bild. Dies ist vom Gesetzgeber so festgelegt:

§ 22 KUG (Kunsturhebergesetz)
"Recht am eigenen Bilde": Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.
Darum ist es für mich kein Problem, Ihnen Ihre Foto-DVD auszuhändigen, da ich Ihre Aufnahmen nie ohne eine von Ihnen unterzeichnete Einverständniserklärung veröffentlichen darf. Da Sie mich für Ihren Auftrag, Aufnahmen von Ihnen zu machen, bezahlen, erwerben Sie im Prinzip auch die Bildrechte. Dadurch unterscheiden sich Ihre Aufnahmen von Fotos, die ich von Models machen, welche von mir dafür bezahlt werden, vor der Kamera zu stehen und Ihre persönlichen Bildrechte an mich abzutreten.

In Ausnahmefällen frage ich bei Kunden nach, ob diese mit der Veröffentlichung einer festgelegten Auswahl Ihrer Fotos einverstanden sind. Wenn ja, wird ein Vertrag gegenseitig unterzeichnet und ein Teil des bereits an mich gezahlten Honorars zurückerstattet, um einen Gegenwert zu liefern.
Es liegt mir auch fern, durch Einbehalten Ihrer Foto-Dateien auf spätere Umsätze durch Bestellung von Vergrößerungen zu hoffen. Die Verantwortung für Ihre Dateien möchte ich nicht über lange Jahre übernehmen, weil es einerseits irgendwann zu unüberschaubaren Datenmengen führt, andererseits in der Computerbranche sicher noch sehr viele Systemwechsel kommen werden, was zur Folge haben kann, dass ich mit den Dateien in einigen Jahren nichts anfangen kann, weil ich dann kein passendes System mehr habe, um diese zu lesen.

Einige Kunden berichteten mir, dass es Fotografen gibt, die keine Dateien herausgeben, sondern nur eine kleine Zahl von Abzügen, die DVD dagegen nur gegen erhebliche Honorare aushändigen. Dies wird meistens mit dem Copyright begründet. Meiner Meinung nach steht dem Copyright aber das Recht am eigenen Bild gegenüber.

Ein Copyright an den von Ihnen angefertigten Fotos habe ich als Fotograf in dem Sinne, dass es Ihnen nicht gestattet ist, Ihre Foto kommerziell zu verwerten, z.B. durch Weitergabe an Agenturen oder Verlage. In diesem Fall wäre eine Regelung sinnvoll und fair, die sowohl Sie als Model als auch mich als Fotografen an Umsätzen beteiligt, um spätere Nachforderung zu vermeiden.
... nach dem trockenen Teil mit den Gesetzen gehen wir zum weiten Feld der Moral über:
Christliche Werte sind fest in meinem Leben verankert. Aufgewachsen in der katholischen Kirche, finde ich jedoch deren Katechismus am Leben vorbei gelebt und die Liturgie stark einschläfernd. Eine Sünde kann ich bei der Bewunderung der Schönheit eines nackten Körpers beim besten Willen nicht erkennen.

Das einige Kirchenmänner selbst unter den doppelmoralischen Zwängen leiden, wurde in letzter Zeit verstärkt deutlich. 

Nach der Bibel wurde der Mensch von Gott erschaffen, also kann die lustvolle, rein visuelle Beschäftigung mit seinem Werk nichts Böses sein. Nur das überhebliche Spiel mit religiösen Symbolen - Provokationen um der Provokation willen - lehne ich aus Achtung vor den Gefühlen religiöser Menschen strikt ab, egal um welche Religion und deren Symbole es sich handelt.
Tattoo
... und was ist mit Sex?
Nicht nur in einem kleinen Ort wie diesem hier sind Vorurteile enorm und Fragen zweideutig:
Da muss doch was passieren zwischen Model und Fotograf.
Was macht der eigentlich, wenn so eine tolle Frau vor ihm steht?
Einfache Antwort: Tolle Bilder!

Das einzige, was ich beim fotografieren regelmäßig geil finde, ist das Licht. Bei der Arbeit bin ich als Fotograf voll beschäftigt mit Gestaltung, Technik, Lichtführung und natürlich der Kommunikation mit Model oder Kunde. Dabei bleibt das niedere männliche Wesen auf der Strecke. Kopf bleibt Kopf, Herz bleibt Herz und Hose bleibt Hose.

Respekt ist unsere Aufgabe ...
Diesen Refrain aus einem Lied von "Jazzkantine" kann man getrost als Motto für alle (Akt-)Fotografen ausgeben. Ich bringe dem Menschen vor der Kamera Achtung entgegen.
In Workshops mit jungen Fotografen ist es eine der ersten Lektion darauf hinzuweisen, dass eine erhebliche Portion sozialer Kompetenz zum Arbeiten mit nackten Menschen dazu gehört. Zotige Männerwitze sind dabei ebenso fehl am Platz wie das schüchtern schweigende Verstecken hinter der großen Kameraausrüstung.
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